Arbeitskreis Schulhundausbildung

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Auf der 1. Schulhundkonferenz in Dortmund im Oktober 2011 ist aus dem Workshop Schulhundausbildung der Arbeitskreis Schulhundausbildung entstanden. Auf Dauer handelt es sich um einen festen Arbeitskreis,der sich regelmäßig trifft!
Interessierte werden sich intensiver mit der Ausbildung von Schulhundteams auseinandersetzen und mit der Abgrenzung/Überschneidung zu anderen Ausbildungen von Hunden im Bereich der Hundegestützten Intervention.

Anmeldungen über Antje Schröder antjeschroeder1@gmx.de

1. Treffen am 26. November 2011 in Dinslaken

Von 11 – 16 Uhr trafen sich 8 Kolleginnen mit 8 Hunden in Dinslaken, um sich mit dem Thema Ausbildung von Schulhunden zu beschäftigen.

Top 1: Kurze Vorstellungsrunde der Anwesenden

Lydia Agsten, Andrea Brune-Jacob, Kirsten Demski, Michaela Poggendorf, Antje Schröder, Steffi von Vietinghoff, Nicola Weber, Dagmar Wollf

Top 2:Zielfestlegung des Arbeitskreises Schulhundausbildung

Nach umfangreichen Diskussionen zum Thema wurde festgelegt, dass es um die Entwicklung von allgemeinen Standards für eine qualifizierte Schulhundteamausbildung geht. Dabei erfolgt eine Orientierung an der vom Fachkreis Schulhund entwickelten Freiwilligen Selbstverpflichtung.

Top 3: Aspekte Schulhundausbildung

Voraussetzungen für eine Teamausbildung sind:

  • pädagogische / therapeutische Grundausbildung der Hundebesitzerin oder Kooperation mit einer Pädagogin /Therapeutin
  • Der Umgang mit dem Hund muss liebevoll und respektvoll erfolgen.
  • Er lebt als Familienmitglied art- und tierschutzgerecht im Haushalt der Besitzerin.
  • Kein Einsatz von aversiven Trainingsmethoden und Hilfsmitteln (Schutzhundausbildung, Stachel- und Kettenhalsbänder, Würge-/Moxonleinen ohne Stopp, Disks, Wasserpistolen etc.
  • Bei Bedarf begleitende Grundausbildung in einer kompetenten Hundeschule

Einige Aspekte der Ausbildung konnten erst in Stichpunkten gesammelt werden und sind noch weiter mit Inhalt zu füllen:

  • Alle Teilnehmerinnen waren sich einig, dass der Schwerpunkt der Schulhundteamausbildung auf der Ausbildung der Pädagogin/Therapeutin liegt.
  • Diese trägt auch immer die Endverantwortung für den Einsatz des Hundes in der Schule.
  • Eingangstests werden kritisch gesehen. Eine erste Einschätzung des Mensch-Hund-Teams sollte an einem Einführungswochenende durch entsprechende Fachleute erfolgen. Hierbei muss es sich um qualifizierte und erfahrene Praktiker aus dem pädagogischen und dem kynologischen Bereich handeln.
  • Ggf. ist ein Kriterienkatalog hilfreich, in dem aber zwischen ausgewachsenen Hunden und Welpen/Junghunden zu differenzieren ist. Dadurch könnten erforderliche Förderschwerpunkte des Schulhundteams klarer benannt werden.
  • Allgemein bestand die Meinung, dass in den Ausbildungsblöcken in der Regel die Hunde anwesend sein sollen und so der Ablauf durch theoretische und praktische Abschnitte bestimmt wird.
  • Der Hund darf nicht instrumentalisiert werden, sondern muss seinen individuellen Fähigkeiten entsprechend ausgebildet und eingesetzt werden.
  • Die Ausbildung muss dazu dienen, dass die Besitzerin die individuellen Stärken und Schwächen ihres Hundes erkennen lernt und mit ihrem Hund entsprechend agiert.
  • Eine Abschlussarbeit zu einem hundegestützten Projekt (Konzept, Videoreferat,…) muss verfasst werden.
  • Eine theoretische Abschlussprüfung erfolgt im Bereich Hupäsch und Kynologie.

Top 4: Weiterarbeit AK Schulhundausbildung

  • Antje, Dagmar und Lydia werden voraussichtlich am 3. März 2012 nach Kassel fahren und erste Ergebnisse des AK an den Fachkreis Schulhund weitergeben.
  • Lydia wird eine Zusammenfassung zum Gütesiegel für Praktiker, zum Workshop Schulhundausbildung auf der Schulhundkonferenz und zu einigen Schulhundausbildungen an die AK-Teilnehmerinnen mailen.
  • Die Teilnehmerinnen werden über Mailkontakt versuchen, die vorliegenden Infos so vorzusortieren, dass beim nächsten Treffen effektiv weitergearbeitet werden kann.
  • Das nächste Treffen findet am Samstag, den 30. Juni 2012 wieder in Dinslaken statt. Ggf. wird der Ort der Treffen sich auf Dauer weiter Richtung Süden verschieben, damit die Anfahrt der regelmäßig teilnehmenden Kolleginnen etwas gerecht ist.
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