Schulhunde Laica und Trasgo

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Cansopäd steht für Canis (lateinisch Hund) und einem sonderpädagogischen Ansatz.

Cansopäd ist spielerisch und handlungsorientiert und enthält Elemente aus "Darstellendem Spiel", "Agility" und "Flyball" (Hundesport), sowie "Naturpädagogik".






Nach einer halbjährigen Vorbereitung mit einer Sonderpädagogin und einigen Lehrern, startete Anfang November 2006 das erste "Cansopäd-Projekt" an der Freien Montessori-Grundschule in Grünheide, Ortsteil Hangelsberg. Seit dem gibt es zwei Gruppen, eine mit 7 und eine mit 8 Kindern, die am Dienstag-, bzw. Mittwochvormittag in jeweils zwei Stunden mit den Hunden Laica und Trasgo lernen. Der Aufbau eines positiven Selbstkonzeptes steht im Mittelpunkt des Lernens: - Die Kommunikationen untereinander und mit den Hunden, - die Verantwortung füreinander und für sich selbst und - das spielerische Erlernen von Rücksichtnahme und die Bedeutung von Regeln. Ein Beispiel für solch eine "tierische" Unterrichtsstunde: Begrüßung untereinander und natürlich der beiden Hunde, die meist schon ganz aufgeregt sind (jeweils 3 bis 4 Kinder arbeiten mit einem Hund). Zuerst wird in den Kleingruppen festgelegt, wer heute den Hund füttert. Dabei sprechen sich die Kinder eigenständig ab. Dann wird die Arbeitsaufgabe besprochen. Heute sollen die Hunde von jedem Kind einzeln durch einen Hindernisparcours geführt werden. Das hört sich erst einmal einfach an, aber es verlangt viel Eigendisziplin und Konzentration und auch Durchsetzungsvermögen seitens der Kinder: - Ruhig abwarten bis man dran ist, um das "arbeitende" Team Kind/Hund nicht zu stören, - Geduld wenn es mal nicht so klappt und - gemeinsames Beraten und immer wieder ausprobieren was geht und was nicht. Die Kinder merken schnell, das die Hunde Spaß an der Sache haben aber auch, dass sie sich abwenden oder eine Aufgabe nicht so gut machen wenn sie zu laut, zu unkonzentriert oder zu zappelig sind. Die Hunde reagieren viel besser auf - eine klare Ansprache, - eine klare Körperhaltung und - einen freundlichen Zuspruch. Gibt es Streit unter den Kindern, wenden die Hunde sich ab und die Aufgabe kann so nicht gelöst werden. Stolz und Freude sind groß, wenn alles geschafft ist, Staunen, wenn ein kleiner Schulanfänger "seinen" Hund nur mittels Körpersprache und Handzeichen ins "Platz" legt.

Am Ende werden die Hunde gefüttert und dabei sprechen wir über die Bedürfnisse der Pelznasen und was zur Pflege gehört. Es wird auch gebürstet und natürlich viel gekuschelt. Wenn die Hunde ihr wohl verdientes Futter fressen, kommen wir im Stuhlkreis zusammen und besprechen die Stunde: "Wie ist es gelaufen?", "Was war toll?", "Was hat nicht so geklappt?" und "Wie lief es untereinander?". Die Kinder haben dabei viel Spaß und sind durch die Praxis hoch motiviert. Das Konzept ist in den Förderplan der Sonderpädagogin eingebaut und wird gemeinsam mit ihr durchgeführt. Ein ständiger Austausch besteht ebenfalls mit den Klassenlehrerinnen und -lehrern der teilnehmenden Kinder. Weitere Informationen: www.pfotenhof-mickosch.de


CANSOPÄD sind:

Ute Mickosch, Initiatorin und Leiterin von Cansopäd: vorher Ingenieurin, Berufsschullehrerin und Berufsberaterin

Laica, Golden-Retriever-Hündin (2002 aus „Go With The Wind“, Berlin): Begleithund (A / B), Hundeführerschein (BHV), Schulhund (DEIHM), Therapiehund (DBTBe.V.)

Trasgo, English-Setter-Rüde (2004 aus Tötungsstation Barcelona): Begleithund (A / B), in Ausbildung zum Therapiehund

Birk, English-Setter-Rüde (2006 aus Tötungsstation Bilbao): in Ausbildung zum Hund, danach zum Therapiehund


Infos:

Ute Mickosch

Pappelweg 6, 15517 Fürstenwalde

Fon: 03361 303465, Fax: o3361 308084

eMail: pfotenhof@mickosch.de, home: www.pfotenhof-mickosch.de [1]

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