Arbeitskreis Schulhund NRW

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Wir versuchen durch regionale Arbeitskreise den Austauch der HupäschlerInnen in NRW zu intensivieren!
Zu weiteren Informationen bitte oben auf "Diskussion" klicken!!!

Wir freuen uns auf interessierte Mitstreiterinnen!!


Treffen 15. August 2009

1. Vorstellungsrunde
Es trafen sich 9 Pädagoginnen, eine Hundetrainerin und 9 Hunde in der Gemeinschaftsgrundschule Büttenberg in Ennepetal. Zu der Gastgeberin Kornelia Lehnen-Schaller mit Athos gesellten sich diesmal Lydia Agsten mit Bea, Hildegard Pohl mit Nanuuq, Marita Rehbein mit Alina, Lisa Sartory mit Anouk und der jungen Zweithündin Summer, Alexandra Schneppendahl-Seppi mit Pepper, Judith Weinmann mit Luke, Petra Koch und Christine Albrecht ohne ihre Vierbeiner.
Neu in dem Arbeitskreis war Antje Schröder mit dem 2007 geborenen Cattle Dog Patch, die an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Duisburg arbeitet.
Nach der allgemeinen Vorstellungsrunde, in der auf verschiedene kleine Veränderungen aufmerksam gemacht wurde, zeigten sich vielfältige wiederkehrende organisatorische Probleme bei vielen Kolleginnen durch

  • den neuen Stundenplan
  • die Absprache mit den KollegInnen
  • die Organisation in neuen Klassen
  • adäquate Rückzugsmöglichkeiten für den Hund
  • die Information der Eltern
  • die Teilnahme des Hundes an Elternabenden
  • ohne Aufsicht freilaufende Hunde an manchen Schulen
  • den Einsatz von zwei Hunden
  • die Ablehnung mancher Hundehaftpflichtversicherungen
  • Fragen zur Absicherung der Hunde durch die Unfallkasse
  • den schriftlichen Nachweis, dass die Zustimmung der Schulleitung in NRW ausschlaggebend für den Einsatz eines Hundes in der Schule ist (siehe …)

Immer wieder muss auch der Schulleitung, den KollegInnen, den Eltern die Funktion des Hundes in der Schule erklärt werden, da sie über den Hintergrund der Hundegestützten Pädagogik nicht ausreichend informiert sind. Oft wird davon ausgegangen, dass der Hund einfach nicht allein zu Hause bleiben kann, er die Kollegin in der Schule beschützen muss oder evtl. sogar nach Drogen fahnden soll…!

Diese vielfältigen praktischen Probleme beeinträchtigen Kolleginnen immer wieder bei ihrer Arbeit im Bereich Hupäsch. Sie investieren viel Zeit, Kraft und Geld und setzen sich häufig selbst unter Druck, um allen Beteiligten gerecht zu werden. Dadurch und durch den oft noch fehlenden persönlichen Austausch und die häufig fehlenden Hospitationsmöglichkeiten kommt es zu Verunsicherungen, die das praktische Arbeiten zusätzlich erschweren. Die Arbeitskreise sollen besonders den Austausch fördern und die Hupäschlerinnen dadurch stabilisieren.

2. Möglichkeiten zum Thema Parcous
Durch Elemente aus dem Agilitybereich wie Stangen, Tunnel, Reifen, Pylonen und aufgebaute kleine Hürden wurden Parcours aufgebaut, die die Teilnehmerinnen mit ihren Hunden absolvierten. Dabei zeigte sich in den Gesprächen folgendes:

  • Vor dem Einsatz in der Schule müssen alle Bereiche langfristig mit dem Hund geübt werden, damit er Sicherheit bekommt.
  • Die Lagerung der Utensilien in der Schule gestaltet sich zeitweise schwierig.
  • Auch einfache Elemente aus der Klasse, wie Stühle und Tische oder Leitern, können für einen Parcours genutzt werden.
  • Es geht in der Schule nicht um eine agillity-mäßig, schnelle Absolvierung eines Parcours. Viel aussagekräftiger und schwieriger ist ein langsamer Gang durch die Hindernisse, evtl. sogar mit bewusst eingelegten Stopps.
  • Schüler und Hunde müssen u. a. auch dort abgeholt werden, wo sie stehen. Also sollen aktive, schnelle Hunde und Schüler auf Dauer lernen auch langsamer zu agieren und langsame Hunde und Schüler sollen schneller werden.
  • Es geht natürlich auch um Motivation, klare Signalgebung, Körperhaltung, Ausdauer, Selbsterfahrung …
  • Das Thema muss natürlich den unterschiedliche Schulformen, Klassenstufen, Schülerfahrungen und Hunden angepasst werden.
  • Der Einsatz von Leckerlis muss gut gemanagt werden, da die Hunde ggf. nur auf diese fixiert sind und die Absolvierung des Parcours dadurch massiv beeinträchtigt werden kann.

3. Nächstes Treffen
Das nächste Treffen wird am Samstag, den 30. Januar 2010 stattfinden. Neben dem allgemeinen Austausch steht das Hauptthema, ebenso wie der Veranstaltungsort, noch nicht endgültig fest: Erste Hilfe oder einfache Spielideen ohne großen Materialaufwand. Eine Anmeldung auf dieser Seite oder bei Lydia Agsten ist für die Organisation wieder hilfreich und die Ausstellung der Teilnahmebescheinigungen Voraussetzung.


Treffen 31. Januar 2009

1. Vorstellungsrunde

Diesmal trafen sich 12 Pädagoginnen und Hundetrainerinnen und 9 Hunde in der Carl-Sonnenschein-Schule in Iserlohn.
Zu den regelmäßigen TeilnehmerInnen
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Lydia Agsten mit Mischling Bea,
Kerstin Bröcker mit Tervuere Ari,
Hildegard Dickau mit Collie Nanuuq,
Petra Koch mit Labrador Gismo,
Dagmar und Georg Lauf mit den Labradoren Jule und Max,
Martina Windscheif,
bei denen sich nichts Gravierendes verändert hat,
gesellten sich diesmal noch:
Kirsten Berger – Hundetrainerin und Referentin bei ColeCanido
Stefanie Perle – Pädagogin an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung in Herdecke
Marita Rehbein mit Labrador Alina - Hundetrainerin aus Düren
Melanie Weber mit Picard Bitou – Lehrerin an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Dortmund
Kornelia Lehnen-Schaller mit Labrador Athos – Schulleiterin der Gemeinschaftsgrundschule Büttenberg in Ennepetal

2. Möglichkeiten in einer Hunde-AG

Das Thema wurde zunächst in Kleingruppen diskutiert, um dort verschiedene Möglichkeiten zu sammeln. Dabei bestätigte sich, dass die TeilnehmerInnen durch unterschiedliche Schulformen, Klassenstufen, Schulerfahrungen,
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Hunde, Hundesachkenntnis, Theorie- und Praxiserfahrung im Bereich Hupäsch über keine einheitliche Basis verfügten und unterschiedliche Ansätze, Bedingungen und Vorstellungen von einer Hunde-AG hatten. Im Plenum wurden dann die Diskussionsergebnisse der einzelnen Gruppen vorgestellt und weiter diskutiert und ergänzt. Eine umfassende Vorstellung der verschiedenen Materialien hätte den Rahmen gesprengt und deshalb hat sich Martina Windscheif bereit erklärt, die gemailten Materialien der Teilnehmerinnen zum Thema auf einer CD zu brennen.

3. Nächstes Treffen
Das nächste Treffen wird am letzten Samstag in den Sommerferien an der Gemeinschaftsgrundschule Büttenberg ( www.grundschule-buettenberg.de ) stattfinden. Ein erster Schwerpunkt wird sich mit der Ersten Hilfe am Hund beschäftigen und anschließend geht es um die Möglichkeiten der Arbeit mit Schülern und Hunden am Parcours aus Pylonen, Stangen, Reifen etc.. Eine Anmeldung auf dieser Seite, bei Kornelia Lehnen-Schaller oder Lydia Agsten ist für die Organisation hilfreich und die Ausstelllung der Teilnahmebescheinigungen Voraussetzung.


Treffen 9. August 2008

1.Vorstellungsrunde
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Im Arbeitskreis bildet sich ein regelmäßiger Teilnehmerkreis heraus und so waren wie beim letzten Treffen diesmal wieder dabei:
Nina Busbach mit Kasimir und Findus
Martina Windscheif
Petra Koch mit Gismo
Kerstin Bröcker mit Ari und Nele
Dagmar und Georg Lauf mit Jule und Max
Alexandra Schneppendahl-Seppi mit Pepper
Judith Weinmann mit Luke
Lydia Agsten mit Bea

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Außerdem nahmen wieder teil:
Stephanie Orzol mit Emma
Lisa Sartory
Hildegard Dickau mit Nanuuq
und Sabine Hamacher, die sich als Referendarin zum Thema informieren wollte.

In den letzten Monaten hat es allgemein keine gravierenden Veränderungen bei den TeilnehmerInnen gegeben. Kerstin Bröcker wird allerdings mit Dr. Andrea Beetz und Swanetta Kuntze am 27. September 2008 in Berlin auf dem Kongress Mensch und Tier die Ergebnisse den Projektes „LESEMUT“ vorstellen.
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Und die Welpen Nanuuq und Bea haben erste Schulerfahrungen gesammelt.


2. Teamkommunikation - Signale der Hunde erkennen und verstehen, Hunde durch klare Signale bei der Arbeit unterstützen
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Kirsten Berger beantwortete Fragen der TeilnehmerInnen zur Teamkommunikation und erläuterte zunächst mit Hilfe von Fotos die Körpersprache der Hunde genauer. Bei der praktischen Arbeit mit den anwesenden Hunden an einem Parcours wurde detaillierter auf die Körpersprache der Hunde und die Körperhaltung der TeilnehmerInnen geachtet. Es ergaben sich für die Arbeit in der Schule u.a. folgende Punkte:
- Durch genaue Beobachtung des Hundes trägt der Lehrer besonders während des Einsatzes in der Schule die Verantwortung für sein Wohlergehen!
- Der Hund muss auf den Schutz durch seine BesitzerIn vertrauen können, damit er nicht eigenverantwortlich handelt und es ggf. so zu gefährlichen Situationen kommt!
- Auffälliges Verhalten der Hunde muss genau analysiert werden und sie müssen in kleinsten Schritten und durch positive Verstärkung langsam an beunruhigende Personen und Situationen herangeführt werden.
- Die Hunde müssen durch spezielle Zeichen und Anweisungen der LehrerIn bei der Arbeit unterstützt werden.
- Die Einstellung und Körperhaltung der BesitzerIn spielt immer eine entscheidende Rolle bei den Aktivitäten des Hundes!


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Treffen 29. März 2008

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1.Vorstellungsrunde

Diesmal trafen sich in Iserlohn:
Nina Busbach mit Elo Kasimir und Smoushond Findus, die als Referendarin an der Förderschule am Drescheider Berg in Altena arbeitet und ihre Hunde zurzeit in einer Tier-AG einsetzt.
Martina Windscheif, die mit ihrem Terriermischling Lucy weiterhin an der Carl-Sonnenschein-Schule in Iserlohn arbeitet und demnächst finanziell vom Förderverein der Schule unterstützt wird.
Petra Koch, die seit Anfang des Jahres täglich von ihrem Labrador Gismo in einer 4. Klasse an der GGS am Elbsee unterstützt wird. Durch umfangreiche Vorüberlegungen und klare Strukturen läuft das Projekt Schulhund ohne Probleme.

Kerstin Bröcker mit Tervuere Ari, die täglich von einem ihrer vier Hunde in eine 10. Klasse in die GHS in Lotte begleitet wird. Neben dem Klassenunterricht werden die Hunde in einer Tier-AG, in der Einzelförderung und im Projekt Lesemut (PetsEducatingPeople) eingesetzt, das durch Andrea Beetz evaluiert wird.
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Dagmar und Georg Lauf mit ihren Labradoren Jule und Max, die demnächst an der Realschule in Nideggen in den Klassen 5 und 6 eingesetzt werden sollen.
Alexandra Schneppendahl-Seppi, die ebenfalls an der Förderschule am Drescheider Berg in Altena arbeitet und von ihrer Labradorhündin Pepper ca. einmal wöchentlich begleitet wird.
Judith Weinmann mit den Mischlingen Barney und Luke, die als Referendarin an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung arbeitet und Barney demnächst in der Einzelförderung einsetzen wird.
Maria Weinmann arbeitet an einer Berufsschule und begleitete ihre Tochter aus Interesse an dem Thema Hundegestützte Pädagogik in der Schule.
Lydia Agsten arbeitet weiterhin mit Sandy an der Brabeckschule in Iserlohn.

2. Ideenbörse
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Die Kolleginnen die bereits praktisch arbeiten gaben Ideen und Materialhinweise zum Thema Hund weiter. Dabei zeigte sich, dass je nach Schulform, Alter der Schüler und eingesetzten Hunden die Möglichkeiten und Bedürfnisse sehr unterschiedlich sind und selbst in der Grundschule der Einsatz des Hundes in Klasse 1 und 4 sehr variiert. Somit war ein Austausch zum Thema auch bei zehn Personen nur begrenzt möglich. Interessant sind für einige vielleicht die Lektüren, die Kerstin im Bereich Lesemut mit den Schülern liest:
- Astrid Frank: Ein Zuhause für Flocke
- Jenny Dale: Ein Kommissar auf vier Pfoten-Keine Spur zu heiß

3. Planung des nächsten Treffens

Besonders die Teilnehmerinnen des Arbeitskreises, die bereits mehrfach teilgenommen
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haben, sind an einer kontinuierlichen qualifizierten Weiterbildung des Arbeitskreises interessiert. Es zeigte sich, dass das Thema „Teamkommunikation Lehrer-Hund“ bei allen immer wieder eine wichtige Rolle spielt. Deshalb wird zum nächsten Treffen Kirsten Berger als Referentin eingeladen, um mit ihrer Unterstützung die Kommunikation der anwesenden Mensch-Hund-Teams besser zu verstehen und zu unterstützen. Da somit voraussichtlich 9 Teams am nächsten Treffen teilnehmen werden, können weitere Interessierte an dem Termin nur ohne Hund teilnehmen!


Treffen 1. 11. 2007

1.Vorstellungsrunde

Im Seniorenzentrum Waldstadt trafen sich am 1. 11. 2007 :
Kerstin Bröcker, diesmal begleitet von ihrem 4. Hund Ari (Tervuere), der trotz seines Alters von erst vier Monaten, den Tag mit Bravour hinter sich brachte. Kerstin arbeitet mit ihren Hunden in einer Tier-AG an der GHS Lotte & beginnt mit der tiergestützten Förderung einzelner SchülerInnen. Außerdem wird sie mit den Pets Educating People (PEP) in einem größeren Rahmen ihre Hunde in das Projekt “LESEMUT- Evaluation“ integrieren, das von Dr. Andrea Beetz evaluiert wird.( LESEMUT ist ein auf Freude beruhendes und durch Hunde unterstütztes Programm zur Steigerung der Lese- und Sprachkompetenz.)
Hildegard Dickau arbeitet an einer Grundschule in Oberhausen und bereitet sich nach dem Tod ihres alten Hundes systematisch auf den Einsatz eines neuen Hundes in der Schule vor. Bisher wurden alle Anfragen positiv beurteilt und der Vorgang liegt zurzeit bei der Schulrätin. Die Entscheidung für einen neuen Hund ist bisher noch nicht gefallen aber fast alle bürokratischen Hürden sind schon genommen!

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Petra Koch arbeitet an einer Grundschule in Hilden und auch ihr Anliegen wurde im Kreis Mettmann bereits positiv befürwortet. Sie hat sich für einen Labradorwelpen entschieden, der sie ab 2008 in ihre 4. Klasse begleiten wird.

Anke Kompe ist Referendarin an der Elisabeth-Schule in Meschede und sie wurde begleitet von ihrer Mischlingshündin Struppi. Sie kommt seit einer Woche an zwei Tagen in der Woche mit in die Schule.
Lisa Sartory wird zurzeit ca. dreimal wöchentlich von ihrer Hündin Anouk begleitet, die sie weiterhin an der Abendrealschule bei 16-20jährigen Schülern unterstützt.
Daniela Stöber arbeitet ebenfalls an der Elisabeth-Schule und bereitet sich systematisch auf den Einsatz eines Schulhundes vor. Bisher ist die Entscheidung für einen bestimmten Hund noch nicht gefallen.
Martina Windscheif hat mittlerweile eine Verfügungsstunde für die Hundegestützte Arbeit an ihrer Schule erhalten. Sie hat mit Lucy, die sie zurzeit einmal wöchentlich begleitet, ihre Ausbildung bei Socialdogs absolviert und sie sind somit ein geprüftes Therapiehundeteam! (Fehlt als Fotographin leider auf der schönen Collage!!)
Lydia Agsten kam mit Sandy. Das Projekt der Hundegestützen Pädagogik an der Brabeckschule wurde mit 1000 € vom Rotaryclub unterstützt. Mit Hilfe dieses Geldes werden in einer speziellen AG einige Schüler mit Unterstützung einer Hundetrainerin im Umgang mit Hunden geschult und es soll eine Vernetzung zum Tierheim aufgebaut werden.


2. Ausbildung
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Neben einem allgemeinen regen Austausch zum Thema wurde noch einmal näher auf das Thema Ausbildung eingegangen.
Alle Anwesenden waren ebenso wie die TeilnehmerInnen beim Fachkreis Schulhunde in Kassel der Meinung, dass sowohl der Einsatz wie auch die Ausbildung von Schulhunden nur im Team erfolgen sollen. Die BesitzerIn kennt die individuellen Stärken und Schwächen ihres Hundes am besten und muss ihm zusätzliche Sicherheit beim Einsatz in der Schule geben. Hunde werden nicht verliehen!
Bei der Auswahl eines geeigneten Hundes müssen rassespezifische Eigenarten berücksichtigt werden, womit allerdings noch keine Garantie für einen erfolgreichen Einsatz in der Schule gegeben ist. In einem Wurf haben sich Welpen, die sich vom Verhalten charakterlich in der Mitte bewegen (nicht zu forsch, aber auch nicht zu ängstlich) allgemein als geeignet erwiesen. Eine positive Bindung an den Menschen ist natürlich für die Arbeit in der Schule sehr wichtig!
Besonders an Grundschulen möchten die Eltern der Schüler gern eine Qualifikation der LehrerIn und des Hundes für die Arbeit in der Schule. Es gibt bisher aber keine spezielle Ausbildung für Schulhunde. Eine Begleithundprüfung sagt zum Beispiel überhaupt nichts über den praktischen Gehorsam aus. Auch die Anforderungen an Therapiehunde sind nicht völlig mit den Anforderungen an Schulhunde zu vergleichen. So ergaben sich Überlegungen, wie eine „Art Test“ für Schulhunde aussehen müsste. Eine Richtung zum „Praktischen Gehorsam“ (PG) erschien allen am sinnvollsten. Fakt ist, dass so ein „Test“ natürlich auch im Team durchgeführt wird und die Stärken und Schwächen deutlich machen soll ohne den Hund völlig zu verunsichern. Mit schriftlich fixierten Übungselementen könnte sich auf Dauer gut ein Standard bei der Schulhundeausbildung entwickeln.

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Da auf dem Ausbildungsmarkt bisher nur „Therapieteamausbildungen“ angeboten werden und diese allgemein erst mit einem 18 Monate alten Hund absolviert werden können, stellte sich die Frage, wie besonders Hundeanfängern schon in diesen 18 Monaten Hilfestellung bei der Grundausbildung ihrer Schulhunde gegeben werden könnte, damit sie in dieser Zeit keine entscheidenden Fehler bei der Hundeerziehung machen, die später nur schwer wieder zu revidieren sind. Dies gilt besonders dann, wenn bereits Welpen regelmäßig mit in die Schule genommen werden!

Eine konkretere Arbeit in diese Richtung soll bei den nächsten Treffen erfolgen!
Mit Unterstützung einer qualifizierten Hundetrainerin soll demnächst auch wie beim 1. Arbeitskreis Schulhunde in Freiburg praktisch an folgenden Themen gearbeitet werden:

  • Signale des Hundes erkennen und richtig deuten!
  • Wo beginnt(negativer) Stress?
  • Dominanz!?



Treffen 31. 7. 2007

1. Schnüffelzeit auf der grünen Wiese
Nach bis zu zweistündigen Anfahrten fand zunächst auf der Wiese eine erste Kontaktaufnahme der Kolleginnen und der Hunde statt. Leider mussten einige Teilnehmerinnen kurzfristig absagen, da sie erkrankt oder anderweitig verhindert waren.

2. Vorstellungsrunde
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In der Brabeckschule trafen sich zum Austausch über die Hundegestützte Pädagogik in der Schule:

Kerstin Bröcker von der Gemeinschaftshauptschule in 49504 Lotte Sie wird demnächst ihre drei Hunde (Mischling Tammy 1998, Flat Coated Retriever Anuk 2002, Mischling Neele 2005) in der Schule einsetzen. Tammy und Anuk sind geprüfte Schulbesuchshunde und Kerstin ist mit ihren drei Hunden in der Rettungshundearbeit aktiv und engagiert sich mit ihnen bei PEP ( Pets Educating People).

Stephanie Orzol von der Ruhrlandschule in 45147 Essen mit ihrer Labradorhündin Emma (2006). Sie begleitet Stephanie regelmäßig seit dem letzten Schuljahr in die Krankenhausschule und absolviert bald ihre Begleithundprüfung.

Susanne Paschke von der Rheinischen Förderschule in 52353 Düren mit ihrem Labrador Pitti (2000). Sie absolvierten eine Ausbildung bei M.I.T.T.T. und Pitti kommt seit Anfang 2005 an ca. zwei Tagen mit in die Schule.

Lisa Sartory von der Abendrealschule in 50668 Köln mit Australian Shepherdhündin Anouk (2006) hat zwei Theorieblöcke bei M.I.T.T.T. absolviert und Anouk begleitet sie seit dem letzten Jahr in die Schule.

Martina Windscheif von der Carl-Sonnenschein-Schule in 58640 Iserlohn, die seit dem letzten Schuljahr an zwei Tagen von ihrer Mischlingshündin Lucy (2003) in die Schule begleitet wird. Zurzeit absolvieren beide eine Team-Ausbildung bei Socialdogs.

Christine Albrecht von der Rheinischen Förderschule in 42281 Wuppertal, die im nächsten Schuljahr ihre Mischlingshündin Aika (2001) in der Schule einsetzen möchte.

Lydia Agsten von der Brabeckschule in 58638 Iserlohn mit Mischlingshündin Sandy (2001), die regelmäßig seit Ende 2002 mit in die Schule kommt. Beide haben 2005 eine Team-Ausbildung bei Symbiosys absolviert.

3. Diskussion der Ergebnisse des Fachkreises Schulhunde in Kassel vom 21. April 2007
Alle Teilnehmerinnen des Arbeitskreises Schulhund NRW können die Punkte zum Einsatz von Schulhunden mit unterschreiben. Manchmal muss die Formulierung allerdings noch etwas überarbeitet werden.
Martina Windscheif machte den Vorschlag für das Gesundheitsattest des Tierarztes ein Schreiben aufzusetzen, das einfach regelmäßig bei den Untersuchungen vom Arzt abgestempelt wird und somit auf einem Blatt alle Bescheinigungen gesammelt sind.
Der Bereich der Haftpflichtversicherung wird von Lydia Agsten über ein Schreiben an das Schulamt noch einmal genauer geklärt. Im Bereich Freiburg tritt die Schulhaftpflicht scheinbar erst in Kraft; wenn die Schulhunde von der Stadt als Diensthunde anerkannt sind.

4. Verschiedenes
Zwischendurch wurden zwischen den Teilnehmerinnen viele verschiedene Punkte erörtert. Der Bereich Ausbildung spielte dabei immer wieder eine große Rolle. Alle Teilnehmerinnen sind interessiert an einem Austausch und einer Weiterbildung, fragen sich aber, ob die z.T. enormen Kosten gerechtfertigt sind und sich die privaten Investitionen wirklich so entscheidend auf die Hundegestützte Arbeit in der Schule auswirken.
Die Kolleginnen würden gern auch für die Teilnahme an dem Arbeitskreis eine Bescheinigung erhalten, um diese ggf. bei den Vorgesetzten vorlegen zu können. Lydia Agsten wird klären, ob evtl. auch dieser Arbeitskreis, wie in Freiburg, über das Schulamt als Fortbildung laufen kann oder andere Träger gefunden werden, die entsprechende Bescheinigungen ausstellen können.


Anfahrt Ennepetal

Anfahrt Gemeinschaftsgrundschule Büttenberg 58256 Ennepetal Erlenstraße 7
A1 bis zur Abfahrt Wuppertal-Langerfeld / Schwelm (Ausfahrt 93)
Dort auf die B7 Richtung Schwelm
ACHTUNG: Wegen einer Baustelle auf der B7 in Schwelm sind hier häufig Staus. Nach ca. 4 km links in die Brunnenstraße Richtung Gevelsberg abbiegen. (Großes Hinweisschild)
Nach ca. 1,5 km rechts abbiegen in Hembecker Talstraße (Hinweis „Ennepetal")
Erste Straße rechts abbiegen (Wuppermannstraße und Hinweis „Büttenberg“)
Erste Straße links abbiegen (Büttenberger Straße)
Erste Straße rechts abbiegen (Erlenstraße)
Am Ende der Straße liegt die Schule auf der linken Seite, dort ist auch ein Parkstreifen.

Hinweise für Navi-Nutzer:
1.Wer von Norden kommt, wird schon an der Ausfahrt Gevelsberg abgeleitet.
2.Wer ein Navi nutzt, soll häufig über den Akazienweg in die Erlenstraße geführt werden. Von dort führt aber nur ein ca. 50m langer Fußweg zur Schule. Auch im Akazienweg sind Parkmöglichkeiten.
Wer trotz Navi direkt an der Schule ankommen möchte, kann als Adresse Büttenberger Straße 18 eingeben. Dieses Hochhaus steht direkt an der Einmündung Erlenstraße. Von dort einfach nur 150 m den Berg hoch fahren.

AKTUELLE INFO

Wegen der wirklich katrastophalen Verkehrssituation in Schwelm empfehle ich allen Teilnehmern auch aus südlicher Richtung in Gevelsberg abzufahren. Dort rechts (von Süden kommend) oder links (von Norden kommend) Richtung Gevelsberg / Ennepetal zu fahren. Am Ende der Straße rechts abbiegen auf die B7. Durch Gevelsberg fahren bis zum Ortseingang Ennepetal. Weiter auf der B7 bleiben. Es kommen zwei Ampelkreuzungen. Ca. 1km hinter der zweiten großen Kreuzung kommt wieder ein Eisenbahntunnel. Hinter dem Tunnel rechts abbiegen in die Hembecker Talstraße. Die zweite Straße links abbiegen in die Wuppermannstraße, dann die erste Straße links abbiegen in die Büttenberger Straße, zuletzt die erste Straße rechts abbiegen in die Erlenstraße. Wir treffen uns in den Räumen der OGS. Der Eingang ist direkt am oberen Ende des Parkstreifens.



  • Für den Notfall: 02374/809435 mit Mailbox und schnellem Rückruf